Konzerte & Party

„Beak>“ im Magnet

Beak>“ title=“Beak>“ width=“246″ height=“361″ />Er hatte sich eigentlich komplett aus dem Musikgeschehen verabschiedet. Zwischen <strong>1998 und 2003</strong>, um genau zu sein. <strong>Geoff Barrow</strong> hatte das Gefühl, mit <strong>Portishead</strong> alles erreicht zu haben. Danach konnte er dem aktuellen Treiben nichts mehr abgewinnen. Bis ihn ein Freund zu einem Konzert in Bris­tol schleppte, wo <strong>unbekannte Bands</strong> spielten. Da war Barrow wieder Feuer und Flamme. „Ich habe Leute gesehen, die frei heraus mit viel Energie und Emotion expe­rimentierten und sich einen feuchten Kehricht darum scherten, wie lang der Song ist oder um welche Genres es geht.“ Nach dem Gig beschloss Barrow, diese Szene <strong>aktiv zu unterstützen</strong>, und gründete zu diesem Zweck das Label <strong>Invada Records</strong>. Schnell wurde es Usus, dass sich Label-Acts und befreundete Musiker Ende des Jahres zu einer <strong>Jamsession</strong> verabreden. Bei der letzten spielte Barrow Schlagzeug, Billy Fuller von Fuzz Against Junk zupfte den Bass, und Matt Williams bediente diverse Geräte. Ein paar Wochen später stand dieses Trio <strong>im Studio</strong> und nahm für sein Album an zwölf Tagen ebenso viele Songs auf. „Ich wollte einfach nur zusammen mit den Jungs in einem Raum sein und ohne Hintergedanken Musik machen. <strong>Nach einer Welttournee</strong>, langweiligen Hotelzimmern und Privatjets sehnt man sich nach so etwas.“ Die Band nennt sich nun <strong>Beak></strong> (Schnabel) und pickt alles Mögliche auf. Heraus kommt ein psychedelisches <strong>Post-Punk-Kraut-Doom-Dub-Noise-Groove-Kuddelmuddel.</strong> Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
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<strong>Text:</strong> Thomas Weiland   </p>
<p><strong>Beak></strong>, <strong><a href=Magnet, Mo 7.12., 21 Uhr, VVK: 15 Euro

Tickets unter im Magnet in Berlin“>www.tip-berlin.de/tickets

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