Konzerte & Party

Berlin Music Week 2013

Berlin_Music-Week-KraftklubGroß rauskommen ist nicht nur das Credo der zahlreichen Start-ups in dieser Stadt. Solche Ambitionen treiben vor allem auch Musiker an – ob sie nun hier aufgewachsen sind oder zu den viele Zugereisten zählen, die erst in den letzten Jahren dem verheißungsvollen Ruf der Stadt erlegen sind. Nicht zuletzt diesen Musikern soll die nun bereits zum dritten Mal stattfindende Berlin Music Week nutzen. Die internationale Musikmesse sieht sich mit ihrem neuen Veranstaltungszentrum im Postbahnhof als Anlaufstelle für Musikschaffende, Musikverkäufer und -veranstalter, vor allem aber auch für ein Publikum, das neugierig und begeisterungsfähig ist. Denn neben den branchentypischen Veranstaltungen wie Workshops und Diskussionen setzen die Music-Week-Macher vor allem auf Ihr neues Showcase-Festival „First we take Berlin“, bei dem sich gleich 80 Acts dem Fachpublikum und den amüsierwütigen Berlinern vorstellen wollen. Sehr viele Lokalhelden sind ja nicht darunter, dabei scheinen gerade diese Unterstützung nötig zu haben, wie unser Autor Christoph David Piorkowski erfuhr. Was bleibt eigentlich bei allem Berlin-Hype noch übrig für jene Musiker, die hier auch leben? Drei junge Briten (plus ein Kanadier) scheinen sich auf einem guten Weg zu befinden. Big Skies leben seit zwei Jahren hier, lassen sich vom Puls der Stadt antreiben und haben dabei Großes vor. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die jungen Himmelsstürmer derzeit noch im Hier und Jetzt leben. Zu unserem Fototermin, der Big Skies an einem ihrer angestrebten Zielorte, der Waldbühne, zeigt, kamen unsere Coverstars vom Prenzlauer Berg noch mit der -U-Bahn – ihre Gitarren im Handgepäck. Zur nächsten Berlin Music Week schauen wir uns dann mal an, ob es schon für einen Bandbus reicht oder ob wir sie gar auf dem Berlin Festival erleben können, wo in diesem Jahr wieder namhafte Stars wie Blur, Björk oder die Pet Shop Boys zu erleben sind. Eine Umfrage in der Redaktion hat übrigens erbracht, dass es in unserer Stadt noch zahlreiche Acts gibt, die sehr viel größer sind, als sie scheinen. Widmen sie auch denen ruhig einmal Ihre Aufmerksamkeit. Es lohnt sich.   

Text: Hagen Liebing

Foto: Stephan Flad

 

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