Konzerte & Party

Booker T. im Haus der Berliner Festspiele

Booker T.Die Hammond B3 gilt zu Recht als Königin unter den Orgeln, und niemand spielte sie so funky, so groovy, so unnachahmlich wie der 1944 in Memphis, Tennessee, geborene Booker T. Jones. Mit seiner Begleitband, den MGs, lieferte er seit den frühen Sechzigern den Sound für ungezählte Hits aus dem Hause Stax und formte so das rhythmische Rückgrat der goldenen Ära des Soul. Booker Ts eigene Platten wie „Green Onions“, „Melting Pot“ und „Hip Hug-Her“ sind heute begehrte Sammlerstücke und tauchen regelmäßig als Samples in HipHop- oder R’n’B-Stücken auf. In den 70ern in Vergessenheit geraten, erlebte er einen Aufschwung mit dem Erfolg der „Blues Brothers“-Filme und erst kürzlich durch die Kooperation mit Neil Young auf seinem Comeback-Album „Potato Hole“. Nun gastiert Booker T. mit einem Quintett beim JazzFest Berlin.

Text: Jacek Slaski

Foto: Gary Copelander
 
Booker T., Haus der Berliner Festspiele, So 8.11., 20 Uhr, VVK: 10-50 Euro

Tickets unter www.tip-berlin.de/tickets

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