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Bruce Springsteen: „The Promise: The Darkness On The Edge Of Town Story“

Bruce SpringsteenEs ist bis heute Bruce Springsteens Schlüsselalbum: „Darkness On The Edge Of Town“ von 1978. Von der Sehnsucht auf „Born To Run“ drei Jahre zuvor blieb da nicht viel übrig. Statt dessen: Desillusion, verzweifeltes Aufbegehren. „Streets of Fire“. Wenig Licht in der Finsternis. Weil das Album nun in einer fantastischen Box neu erscheint, inklusive der Doppel-CD „The Promise“ mit 22 bisher unveröffentlichten Songs der dreijährigen „Darkness“-Sessions, staunt man: Der Boss konnte auch anders. Sixties-Pop, banaler Love-Song-Spaß. Wenn er es sich nur erlaubt hätte. Seine Hits bekamen andere: etwa Patti Smith mit „Because The Night“. Man muss sich das mal vorstellen. Auf „Born To Run“ wäre nicht der kompromisslose Meilenstein gefolgt, sondern das lichte „The Promise“. Keine legendäre „Darkness“-Tour der E Street Band vielleicht, mit fabulösem Gitarren-Inferno. Auch das 78er Houston-Konzert in der Box zeigt, was alles fehlen würde. Von „Badlands“ bis zum vollends irren „Quarter To Three“-Finale: drei Stunden für die Ewigkeit. Es wäre schlicht ein Jammer.

Text: Erik Heier

Foto: Eric Meola

Die Limited-Edition-Fotos können erworben werden bei www.snapgalleries.com

Bruce Springsteen: „The Promise: The Darkness On The Edge of Town Story“ (Sony), Deluxe-Box mit 3 CDs und 3 DVDs (inkl. Making-Of-Doku sowie Home-, Studio- und Live-Videos)

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