Konzerte & Party

Christiane Rösinger: Von Berlin nach Baku

Von Berlin nach Baku

Christiane Rösinger ist nicht nur Gründerin einiger bedeutender Indie-Bands wie Britta und den Lassie Singers. Nebenbei ist sie auch begeisterte Gastgeberin – ein Talent, das sie als Betreiberin der Flittchenbar entwickelte: in den 90er-Jahren ein Fixpunkt der Neuberliner Boheme. Heute lädt die Songschreiberin regelmäßig in den Kreuzberger Südblock, als Host musikalischer Galashows. Ähnliches hat sie sich ausgedacht, um ihr inzwischen drittes Buch vorzustellen. „Berlin – Baku“ heißt der Roman, in dem sich die lakonische Lebensbetrachterin gewohnt nah an konkret Erlebtes hält. Die Geschichte dreht sich um eine Reise der hartgesottenen Art, die die Musikerin – plötzlich inspiriert vom Eurovision Song Contest 2012 – nach Aserbaidschan antrat. Mitfahrer in ihrem alten Bus war unter anderen Andreas Spechtl, Kopf der Wiener Band Ja, Panik! und schon musikalischer Gefährte auf Rösingers Solodebüt „Songs über L. and Hate“. Von der zauberhaften Platte will sie in der Volksbühnen-Revue einige Stücke singen, neben alten Hits und Songs mit Stargästen. Dazwischen liest Rösinger aus ihrem Roadtrip, der die Kreuzbergerin nicht nur geografisch ins Abseitige führte.

Text: Ulrike Rechel

Christiane Rösinger: Von Berlin nach Baku. Meine Reise zum Eurovision Song Contest.

Eine musikalische Revue mit Andreas Spechtl, Jens Friebe u.a., Volksbühne, Mo 1.4., 20 Uhr, 18 Euro / 14 Euro (erm.)

Mehr über Cookies erfahren