Konzerte & Party

„Clap Your Hands Say Yeah“ im Postbahnhof

ClapYourHandsSayYeah_c_PieterMvanHattemSie haben ihr Debütalbum selbst aufgenommen, produziert und in Umlauf gebracht. Die Gratis-PR-Arbeit übernahmen Internet-Blogger, die von einem kauzigen Indie-Rock schwärmten, der tanzbar ist und an die frühen Talking Heads erinnert. Bis heute hat sich am Geschäftsmodell der Band nichts geändert. Sie veröffentlicht ihre Alben in den USA selbst, in Europa hilft das britische Label Wichita. Aus diesem Grund kann das Quintett tun und lassen, was es will. Zum Beispiel eine vierjährige Pause einlegen, wie zuletzt geschehen. Die hat vor allem Sänger Alec Ounsworth sinnvoll für ein Soloalbum genutzt. Trennungsgerüchten trotzten Clap Your Hands Say Yeah schließlich im letzten Jahr mit ihrem dritten Album „Hysterical“ und einem Auftritt beim Berlin Festival. Dabei wurde klar, dass sich die in New York und Philadelphia beheimateten Musiker nach zwischenzeitlichen Experimenten wieder auf ihre ursprünglichen Stärken besinnen. Sie machen das Beste aus Post-Punk, sensiblem Gitarrenrock und Synthesizer-Pop, verleihen der Mischung eine feierliche Atmosphäre und lassen dem von nervöser Energie gepackten Ounsworth dabei alle Freiheiten.

Text: Thomas Weiland

Foto:Pieter M. van Hattem

Clap Your Hands Say Yeah, Postbahnhof, Di 14.2., 20 Uhr, VVK: 21 Ђ

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