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Claudio Abbado verstorben

Claudio Abbado

Die Klassikwelt trauert um einen Maestro: Claudio Abbado ist am Montag im Alter von 80 Jahren nach längerer Krankheit in Bologna gestorben. Dies berichteten mehrere italienische Medien übereinstimmend.
Der in Mailand geborene Sohn eines Violinisten und einer Klavierlehrerin arbeitete zunächst seit 1968 in verschiedenen Ämtern an der Scala, deren künstlerischer Leiter er 1977 wurde. In den 1980er Jahren ging Abbado zunächst nach Wien, wo er Generalmusikdirektor der österreichischen Hauptstadt wurde, ehe er im Oktober 1989 von den Berliner Philharmonikern als Künstlerischer Leiter des Orchesters zum Nachfolger Herbert von Karajans gewählt wurde. In der Bundeshauptstadt blieb er bis 2002 und ging danach nach Italien zurück. 2003 übernahm er in Luzern (Schweiz) als Chefdirigent das Lucerne Festival Orchestra.
Italiens Regierungschef Enrico Letta würdigte Abbado am Montag: „Die Welt der Musik und der Kultur verliert einen absoluten Protagonisten.“

Foto: © Dieter Nagl / Deutsche Grammophon

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