Konzerte & Party

Cut Copy im Lido

CutAndCopyHeute gehören elektronische Bands dort zum Alltag. Und sie sind richtig gut, wie man an Cut Copy sieht. Vor zehn Jahren veröffentlichte Sänger Dan Whitford die erste Single als Solist. Drei Jahre später erschien mit „Bright Like Neon Love“ das Debüt von Cut Copy. Zwar bedienten sich die vier ein wenig bei The Human League oder New Order, aber insgesamt konnte man nicht mit Gewissheit sagen, von wem genau diese Band beeinflusst ist. Mit dem Nachfolger „In Ghost Colours“ fanden die Aussies dann zum ersten Mal weltweit Beachtung. Der Sound war nun voller und sphärischer, Techno-Elemente kamen hinzu und verhinderten das Stolpern in die 80er-Retro-Falle. Nichts davon ging zulasten von Whitfords tollen Melodien. Mit dem neuen Album „Zonoscope“ machen Cut Copy dort weiter, wenngleich manchmal eine Spur zu sorglos und wenig fokussiert. Die grundsätzliche Stärke der Band ist aber offensichtlich: Sie reiht nicht beliebig Popsongs aneinander, bis Patchwork entsteht. Sie nimmt den Hörer lieber ein ganzes Album lang auf eine filmische Reise mit.

Text: Thomas Weiland

Cut Copy
Lido, Mi 16.3., 21 Uhr, VVK: 15?Ђ Tickets www.tip-berlin.de/tickets

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