Konzerte & Party

Das Icon muss schließen

Auf der Facebook-Seite des Icon Clubs häufen sich die entsetzten Kommentare über den neuesten Negativ-Coup in der Clubszene: das Icon muss schließen. Seit vielen Jahren gehört der Veranstaltungsort in der Cantianstraße zu den Berliner Club Institutionen mit individuellem Booking, wo viele Drum’n’Bass-Parties gefeiert wurden, aber auch Rock-Abende und Elektroparties, wo Grooveraider, Ally Cat, Ed Banger und andere Szenegrößen regelmäßig und gern ihre Gigs bestritten. Da der Club in einem Kellergewölbe liegt schien seine Existenz auch die Anwohner kaum zu stören. Das änderte sich mit dem Neubau eines schicken Wohnhauses in direkter Nachbarschaft. Die neuen Bewohner störten sich zwar nicht an der Musik, aber – man höre und schüttle den Kopf – an den Besucherschlangen vor dem Club. Und das Bezirksamt Pankow beugt sich dem fragwürdigen Ansinnen und entzieht den Clubbetreibern die Konzession: wieder eine üble Fratze der Gentrifizierung.

Nach dem ersten Schock wollen die Betreiber des Icon wenigstens bis Jahresende alle Lieblings DJs einladen und Apokalypse-now-mäßig feiern – auch wenn das kein Trost ist. Aufgeben werden Lars, Pamela und ihr Team aber nicht, derzeit werden neue Pläne ausgebrütet. The Beat goes on…

 

Icon (Adrsse/Googlemap/Beschreibung)

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