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Dido: The Girl Who Got Away

Dido: The Girl Who Got AwayUngefähr alle vier Jahre schmieden Dido und ihr Bruder Rollo Armstrong ein Millionenseller-Album mit dezent elektrifizierten Pop-Balladen. Auch auf ihrer vierten Langspielplatte, an der unter anderem auch Brian Eno mitgewirkt hat, ist alles auf die erholsame gesangliche Mittellage der 41-Jährigen zugeschnitten – stets luftig, nie dick produziert. In Songs wie dem simplen Titelstück klingt Didos Stimme dicht am Ohr, anderswo rückt sie in edlem Hall in die Raumtiefe wie im Folk-Pop-Singalong „No Freedom“. Die leise an Abba erinnernde Synth­pop-Hymne „End of the Night“ ist ein sicherer Hit und auch ein Duo mit Rapper findet sich: „Let Us Move On“ mit UK-Reimschmied Kendrick Lamar wirkt allerdings nur wie ein lauwarmes Echo auf Didos Gastvisite im Eminem-Hit „Stan“.

Text: Ulrike Rechel

tip-Bewertung: Annehmbar (4/6)

Dido, The Girl Who Got Away (Sony)

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