Konzerte & Party

Die Berlin Independent Night

Casper

Es wird eine Nacht der kurzen Wege. Fünf benachbarte Clubs beherbergen das Programm der Berlin Independent Night, bei der sich insgesamt 15 Bands bzw. Musiker die Ehre geben. Auf der Kreuzberger Seite der Oberbaumbrücke sind Comet, Lido und Magnet dabei, auf der Ostseite das Cassiopeia und das Astra. Doch wohin gehen? Wer sich dem Pop verschrieben hat, könnte im Magnet mit dem australischen Singer-Songwriter Mat McHugh beginnen, dann eine Hausnummer weiter im Comet dem Country-Pop des deutschen Duos Talking To Turtles zuhören und als Abschluss im Lido der Schwedin Miss Li und ihrem Chanson-Pop lauschen. Wer es lieber lauter hat, sollte die Britrocker von Scams im Comet nicht verpassen, danach über die Brücke ins Astra, um dort die Londoner Ska-Band The King Blues und direkt im Anschluss Turbostaat zu sehen. Im Cassiopeia bekommt man dann von Escapado aus Flensburg noch eine gute Screamo-Packung verpasst.
Freunde elektronischer Musik starten ihren Abend beim US-Duo Reptile & Retard im Comet und feiern anschließend mit der auf Abschied gepolten Mediengruppe Telekommander im Magnet weiter. Schade, dass Senkrechtstarter Casper ausgerechnet zur gleichen Zeit seinen intelligenten HipHop ins Publikum wirft. Der Emo-Rapper dürfte das Astra mit Leichtigkeit füllen. Daher gilt hier wie am gesamten Abend: früh da sein. Denn ist ein Club erst mal voll, bleiben die Türen trotz Eintrittskarte zu.

Text: Nadine Kleber

Berlin Independent Night, Sa 24.9., versch. Orte, VVK: 20 Euro, Zeitplan s. www.facebook.com/berlinindependentnight

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