Konzerte & Party

Die Popkomm-Alternative: „all2gethernow“

Tim RennerIm Juni war die bis dato wichtigste Branchenmesse Popkomm wegen geringer Anmeldezahlen und aus Protest gegen die Internetpiraterie abgesagt worden. Nun steht eine Alternative in den Startlöchern, die sich bei genauerem Hinsehen als weit mehr als nur eine solche entpuppt.
Vom 16. bis 18. September steht die Hauptstadt im Zeichen von „all2gethernow„, einer Plattform, die sich in Form von Diskussionsrunden, Debatten, Konzerten und Clubabenden mit der Zukunft der Musikbranche in Zeiten des Internets beschäftigt. Statt den Kopf in den Sand zu stecken nehmen die Macher von „all2gethernow“ die Herausforderungen an, der sich die Musikbranche in Zeiten des Musikdownloads stellen muss.
Und obwohl die Popkomm-Veranstalter bereits vollmundig verbreiten, dass die Messe im nächsten Jahr mit neuem Konzept wieder an den Start gehen wird, sehen auch die Macher von „all2gethernow“ ihren Branchentreff keinesfalls als einmalige Aktion. Mitinitiator und Musikmanager Tim Renner (Foto) erklärte dazu: „Es wird weitergehen mit mehreren Berliner Events, die sich vernetzen.“
Eröffnet wird „all2gethernow“ bereits am Dienstag, den 15. September, mit einer öffentlichen Party im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Am 16. und 17.09. stehen im Haus der Münze in Berlin-MItte dann insgesamt 43 kleinere und größere Diskussionsforen auf dem Programm. Die Ergebnisse der Runden werden schließlich auf einer Konferenz im Radialsystem V vorgestellt. Begleitet werden die Foren und Diskussion von rund 80 Konzerten und Clubveranstaltungen in der ganzen Stadt.
Das komplette Programm von „all2gethernow“ finden Sie im tip-Extra-Booklet, welches auf unserer aktuellen Ausgabe klebt. tip 19/09 ist seit Mittwoch am Kiosk erhältlich.

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