Mini-Festival

Die Rückkkehr des Irren: Patrick Wagner

Das „Festen“ hat nicht nur ein großartiges Line-Up, sondern markiert die glorreiche Rückkehr des berüchtigten Patrick Wagner als Musiker

Patrick Wagner spinnt. Patrick Wagner ist größenwahnsinnig. Patrick Wagner ist scheiße. Früher, vor allem in den 90er-Jahren, hatte jeder eine Meinung zu Patrick Wagner (Foto 2. v. r.). Denn der war nicht nur Labelmacher (Kitty-Yo, ­Louisville), Musiker (Surrogat) und Musikmanager, sondern auch ein geschickter Selbstvermarkter mit Hang zur Übertreibung. Wagner war ein bunter Hund, der aber nach Labelpleite und privater Krise weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwand. Nun ist er zurück: Gewalt heißt sein neues Projekt, das über  bösartig krachendem Rock alle Facetten des Scheiterns auslotet.
Ihren ersten großen Auftritt feiern ­Gewalt beim von Wagner selbst organisierten „­Festen“. Das hätte auch ohne die Rückkkehr des Irren mit den von Wagner gemanagten Hope, den gefeierten Friends of Gas und Every­bodys-Indieliebling Drangsal ein beeindruckendes Line-Up.

Festsaal Kreuzberg Am Flutgraben 2, Treptow, Sa 8.4., 20 Uhr, VVK 18 €

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