Konzerte & Party

Black Country Communion in der Zitadelle Spandau

Black Country Communion

Immer dann, wenn sich ein paar Musiker zusammentun, die individuell schon auf eine respektable Karriere zurückblicken können, ist der Begriff Supergroup schnell bei der Hand. Das Problem ist meist, dass das Gruppen-Summen-Produkt dann zwangsläufig gar nicht immer so super ist. Black Country Communion sind da eine begrüßenswerte Ausnahme. Mit Glenn Hughes (Deep Purple) als Sänger und am Bass, Gitarren-Tausendsassa Joe Bonamassa, Led Zeppelin-Trommler-Spross Jason Bonham sowie Keyboarder Derek Sherinian (Alice Cooper, Dream Theater) ist die Band nicht nur prominent aufgestellt, sondern überzeugte auch musikalisch mit den Alben „Black Coun­try“ und unlängst „2“ auf ganzer Linie. Bei Black Country Communion steht somit kein Ego-Film profilierungssüchtiger Mucker-Profis auf dem Programm, dafür aber extrem frischer Classic Rock mit Blues-Basis, der Vergleiche mit den großen Referenznamen Deep Purple und Led Zeppelin nicht zu scheuen braucht. Nach gefeierten, seltenen Auftritten in England gastiert die Band nun endlich auch in Berlin. „Ich möchte, dass wir noch etwas mehr touren, zwar auch in Maßen, aber schon etwas mehr. Ich bin der festen Überzeugung, dass Black Country Communion zu den fünf besten Live-Bands des Planeten gehören kann“, weiß Glenn Hughes unbescheiden, „das ist keine reine Albumband, sondern vor allem auch eine Live-Band.“ Falsch. Black Country Communion sind tatsächlich eine Super-Live-Band.

Text: Frank Thiessies

Black Country Coummunion, Zitadelle Spandau, Di 5.7., 19 Uhr, VVK: 61 Euro

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