Konzerte & Party

Doves vierter Streich: „Kingdom Of Rust“

Doves In der Tat wurde am Sound nicht gespart, nimmt es manchmal ganz schön ausladende Züge an. Aber dann sabotieren Doves ihren eigenen Größenwahn sofort mit sturer Anti-Pop-Haltung. Es fängt schon mit Jimi Goodwins Stimme an, die an wehmütigen, re­gen­durchnässten Sperrstunden-Blues erin­nert, dem man in Manchester schon mal begegnet, siehe Elbow. Dazu wechseln sie den Stil ständig, touchieren Psychedelia, Krautrock, Dub und Noise-Rock. Richtiges Risiko geht das Trio mit „Compulsion„. Hier hat man das Gefühl, Thom Yorke singe „Rap­ture“ von Blondie.

Text: Thomas Weiland

tip-Bewertung: Hörenswert

Doves, Kingdom Of Rust (Heavenly/EMI) 

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