Konzerte & Party

Faith No More waren in der Zitadelle Spandau

Faith No More

Endlich sommerliche Temperaturen – endlich Musik unter freiem Himmel. Zum zweiten Mal in diesem Jahr öffnete das Citadel Music Festival am Samstag (6.6.) seine Pforten – dieses Mal für die Crossover-Legenden von Faith No More. Gewohnt zynisch und sarkastisch präsentierten sich Mike Patton und seine Mitstreiter und spielten sich durch die gesamte Bandgeschichte. Von „Epic“ über „Gentle Art of Making Enemies“ bis hin zum aktuellen „Motherfucker“ als Opener war alles dabei. In Anbetracht des Bühnenbildes könnte man also sagen: „Ein bunter Blumenstrauß beliebter Melodien“.
Die Herren aus San Francisco feiern nach langer Bandpause und ihrem ersten Album seit 18 Jahren – Sol Invictus – gerade ein mehr als erfolgreiches Comeback und bewiesen auch in Spandau, dass sie in all den Jahren nichts verlernt haben. Mike Patton kreischt, zischt, brüllt, flüstert und schmettert wie eh und je und trägt damit die gesamte Show. Ein Frontmann, wie er im Buche steht, und wie er – das haben die langen Jahre der Bandpause gezeigt – eben doch nur existieren kann, wenn er die richtigen Leute neben sich hat.
Unsere Fotografin Claudia Antony war dabei und hat sich auch durch die vielen Blumenkästen am Bühnenrand nicht irritieren lassen. Die Bilder des Konzertes gibt es in unserer Bildergalerie.

Foto: Claudia Antony

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