Festival

Female Voice of Iran

Selbst in der nach immer ablegeneren Orten forschenden Weltmusik ist der Iran ein immer noch recht dunkler Ort

© Zeitgenössische Oper Berlin

Erst seit wenigen Jahren macht es eine zarte Liberalisierung der Kulturpolitik in der islamischen Republik möglich, dass das eine oder andere Fenster geöffnet wird, durch das man von außen einen interessierten Blick werfen darf. Beim CTM-Festival war unlängst der elektronische Underground aus dem Iran zu entdecken, nun zeigt Female Voice of Iran eine ganz andere Facette der iranischen Kultur.
Für das viertägige Festival ist es der Zeitgenössischen Oper Berlin gelungen, ein qualitativ hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen. Präsentiert werden elf Sängerinnen, die zu den jüngeren Stimmen des Landes gehören – und trotz aller  Schwierigkeiten, mit denen sie als Frauen zu kämpfen haben, erfolgreich an modernen Varianten der iranischen Folklore arbeiten.

Villa Elisabeth Invalidenstr. 3,Mitte, Do 16. – So 19.3., Ticket 10/5 €, Tages­ticket 20/15 €, Festivalpass 30/20 €, www.zeitgenoessische-oper.de

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