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Gewinner des Filmfests Potsdam

Gewinner des Filmfests Potsdam

Das Drama ?White Shadow, das im Wettbewerb lief, erhält den Hauptpreis des Festivals, den mit 10.000 Euro dotierten ?Adler in Gold?. Regisseur Noaz Deshe nahm den Preis entgegen. Die Dokumentation ?Anderson? (Foto) bekommt den Preis der multireligiösen Jury für den Film mit dem gesellschaftlich höchsten Mehrwert. Übergeben wurde der Preis an die Regisseurin Annekatrin Hendel. Der in Berlin lebende israelische Filmemacher Noaz Deshe zeigt in seinem Spielfilmdebüt ?“White Shadow?“ den Alltag und Überlebenskampf eines Albinojungen in Tansania. Sein Film erregte bereits auf dem Festival von Sundance großes Aufsehen und erhielt auf den Filmfestspielen von Venedig den Luigi De Laurentiis-Preis als bester Debütfilm. In der Begründung der Jury heißt es: ?Der Regisseur Noaz Deshe, der den Film auch produziert und weite Teile gedreht hat, setzt auf archaische, eindringliche, mitunter verstörende Bilderwelten. Rasante Montagen, eine verblüffende Regiearbeit, sphärische vom Regisseur komponierte Post-Wave-Musik machen dieses Film-Kunstwerk nicht nur zu einem Leinwand-Erlebnis, sondern beeindrucken nachhaltig.?

Mitglieder der Wettbewerbs-Jury sind die Schauspielerinnen Anna Thalbach und Enie van de Meiklokjes, Filmemacher Matt Sweetwood, Produzent Joachim von Vietinghoff und Filmemacherin Sandra Kaudelka. Vorsitzender der Jury ist Sшren Schumann, Leiter der Arte-Redaktion beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Foto: Salzgeber

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