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IndoGerman Filmweek

IndoGerman Filmweek

Indien verfügt zahlenmäßig über die stärkste Filmproduktion der Welt, pro Jahr entstehen fast 1000 neue Filme. Bollywood ist zu einem Synonym für den indischen Film geworden, thematisch handeln die Filme von Traditionen, Liebe, Gefühlen, Schmerzen und Beziehungen. Musik und Tanz sind elementare Bestandteile und begleiten den Zuschauer durch den gesamten Film. Nicht nur in Indien werden die Filme geliebt, auch das deutsche Publikum können sie schon länger begeistern. Die rasante Entwicklung des Landes in den letzten Jahren spiegelt sich auch in den neuen Filmproduktionen aus Indien wieder. So thematisieren junge, moderne Filmemacher mit frischem, intelligentem Blick das Alltagsleben der urbanen Gesellschaft. Die 14 ausgewählten Filme der IndoGerman Filmweek  zeigen was der neue indische Film, abseits des Bollywood Mainstreams, alles kann. Es gibt politisch kritisch Filme wie „Mardaani” aber auch witzige, überspitzte Werke wie „Gunday“. Auch ein Stummfilm wird gezeigt. Der Klassiker „Throw of Dice“  ist eine tragische Historienromanze und beeindruckt durch aufwendige und eindrückliche Naturaufnahmen. Trotz aller Veränderung in Bollywood findet sich in jedem Film die zwei wichtigsten Elemente des indischen Films: jede Menge Musik und ganz große Emotionen. Rund um die Filmwoche gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops, Lach-Yoga Kursen, Tanzstunden, Diskussionsrunden, einer „Indian Party Night“, der Möglichkeit sich ein Henna-Tattoo malen zulassen sowie eine Kunstaustellung.
 
Text:
Maria Tebarth

Foto: Promo

IndoGerman Filmweek im Babylon Mitte 30.01. – 01.02.

Mehr Informationen
unter: www.indogerman-filmweek.de

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