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„Neues Kino aus Chile“ im Kino Arsenal

huachoIn dieser Zeit probierte das Land viel aus, an den grundlegenden Problemen hat sich aber noch nicht viel geändert. Die sozialen Unterschiede sind groß, und die Wirtschaft ist stark krisenanfällig. Ein deutlicher Unterschied zur Friedhofsruhe unter Pinochet betrifft das Kino: Chile ist in den letzten Jahren ein Filmland mit starken Eigenproduktionen geworden, aus denen das Arsenal ab 3. September eine Auswahl aus zehn Arbeiten zeigt. „Huacho“ von Alejandro Fernбndez Almendras, der persönlich nach Berlin kommen wird, ist eine halbdokumentarische Sozialstudie, die drei Generationen einer Familie einbezieht. „El Cielo, La Tierra y la Lluvia“ von Josй Torres Leiva führt in die entlegene Landschaft von Patagonien, während „Tony Manero“ von Pablo Larraнn eine Geschichte aus der Diktatur erzählt. Ein Land, von dem man in Europa nur gelegentlich Notiz nimmt, bekommt in dieser Filmauswahl starke Konturen, das Kino macht neugierig auf die chilenischen Realitäten.

Neues Kino aus Chile Fr 3.9. bis Do 23.9., Kino Arsenal, Eröffnung am 3.9., 20 Uhr mit „Huacho“

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