Experimental

Flux Festival im Spektrum Berlin

Das Flux Festival ist eine Leistungsschau der Experimentalszene

Andrea Neumann. Foto: Sebastien Bozon

Ein Überblick über die nahezu unüberschau­bare Berliner Experimentalelektronikszene ­binnen überschaubarer Zeit? Das Flux Festival macht es möglich: Innerhalb von nur sieben Tagen finden bei der von Impro-Altsaxophonist, Klangkünstler und Zarek-Labelgründer Ignaz Schick kuratierten Veranstaltung Talks und Konzerte mit 30 Künstlern statt – darunter ­Rashad Becker, Andrea Neumann (Foto) und Liz Allbee.

Ziel des Festivals ist es, die große stilistische Bandbreite experimenteller Musik zu zeigen, die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Berlin entwickelt hat, von Free Jazz und Echtzeitmusik über Electronica und Noise zu Electro-Akustik und zeitgenössischer Komposition, wobei die Übergänge zu Clubsounds wie ­Techno, Dubstep oder Ambient fließend sind.

Ebenso vielfältig sind die Herangehensweisen ihrer Schöpfer. Manche komponieren, andere improvisieren, manche nutzen Software, ­andere samplen alte Vinylplatten, manche ­setzen auf analoge Synthesizer, andere bauen ihre Klangkörper gleich ganz selbst.

Getreu dem Motto „Wer mehr weiß, hört besser“ präsentieren die Künstler ihre Arbeit zunächst in kurzen Lectures und Talks am Nachmittag, bevor sie am Abend eigens für das Festival entstandene Werke mit einem Umfang von maximal 25 Minuten aufführen, sodass insgesamt vier bis fünf Stücke pro Abend erklingen. Der Mitschnitt soll später als exklusive CD-Box veröffentlicht werden.

Spektrum Berlin Bürknerstr. 12, Kreuzberg, Fr 13.– So 19.8., 16 Uhr Artist Talks, 19.30 Uhr Konzerte, Eintritt: Artist Talks frei, Konzerte 12 € je Abend, Festivalpass 60 €

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