Konzerte & Party

Frank Turner im Huxleys

Frank Turner

„Positive Songs für negative Leute“. Ohne Frage ein grandioser Albumtitel, den Frank Turner seinem neuesten Werk verliehen hat. Und dennoch reichlich unpassend gewählt. Denn der Brite ist keiner dieser Singer/Songwriter mit introvertierten, fragilen Akustikgitarren-Stücken. Seine Konzerte sind alles andere als andächtige, trostspendende Therapie-Veranstaltungen. Als Fleisch gewordene Symbiose aus Bruce Springsteen und The Gaslight Anthem verbreitet er in der Regel jede Menge gute Laune. Er gehört zu jener Sorte leidenschaftlicher Musiker, die im Rock’n’Roll ihr Seelenheil sucht. Und im Punk. Denn damit ging 2001 alles los. Als 20-Jähriger schloss er sich einer Post-Hardcore Band an, um der elitären Ausbildung auf dem englischen Eton College etwas entgegenzusetzen. Die anarchistischen Texte und den Screamo-Gesang hat er inzwischen allerdings längst hinter sich gelassen.

Text: Henrike Möller

Frank Turner, Huxley’s Neue Welt, Hasenheide 107-108, Neukölln So, 17.1., 20 Uhr

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