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Gedenkkonzert gegen Gewalt: die Staatskapelle Berlin in der Gethsemanekirche

Gethsemanekirche

Am 9. November 1989, vor fast 20 Jahren, ist die Berliner Mauer gefallen. Ein paar Wochen zuvor, im Oktober ’89, als die Mauer noch stand und das Aufbegehren der Oppositionellen zu eskalieren drohte, kam den Musikern der Staatskapelle Berlin in den Sinn, musikalisch gegen den vorherrschenden Zustand vorzugehen. Als zentralen Punkt der friedlichen Revolution wählten sie die Gethsemanekirche, die zweitgrößte Kirche Berlins. Am 3. November ’89 mischte sich unter „die immer lauter werdenden Rufe nach demokratischen Reformen“ für kurze Zeit die Staatskapelle Berlin mit Beethovens Sinfonie Nr. 3. Geleitet wurde das Orchester von dem damaligen Generalmusikdirektor der Komischen Oper, Rolf Reiter. In einer kurzen Ansprache Reiters zu Beginn des Konzerts ließ dieser unter lautem Beifall verlauten: „Die Mauer muss weg!“ Inspiriert von der Musik und den klaren Worten, wurde die Schönhauser Allee spontan als Laufsteg für einen Demonstrationszug genutzt.
Um die Ereignisse dieses denkwürdigen Herbsttages nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, laden die Staatskapelle Berlin und ihr Generalmusikdirektor Daniel Barenboim am 2. November 2009 zu einem kostenfreien Konzert in die Gethsemanekirche ein. Gespielt wird, wie vor 20 Jahren, Ludwig van Beethovens 3. Sinfonie, die „Eroica“.

Gedenkkonzert gegen Gewalt
Gethsemanekirche, Mo, 2. 11., 20 Uhr

Eintritt ist frei, aber Kartenpflichtig: Karten können telefonisch reserviert und innerhalb von zwei Tagen an der Theaterkasse im Foyer der Staatsoper abgeholt werden.
Kartenservice: 030/20354555, Mo-Sa, 10-20 Uhr / So, 14-20 Uhr
Theaterkasse im Foyer des Opernhauses: Mo-Fr, 12-19 Uhr / Sa-So, 14-19 Uhr

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