Konzerte & Party

Georgien sagt Teilnahme am Eurovision Songcontest ab

3G ohne StephaneBis zum heutigen Montag hätten die Interpreten des umstrittenen Songs „We Don’t Wanna Put In“ Zeit gehabt, ihr umstrittenes Lied umzutexten, doch nun kam aus Georgien die Absage – weder waren Stephane & 3G bereit, ihren Text zu „entschärfen“, noch war das georgische Fernsehen bereit, einen anderen Interpreten zum Musikwettbewerb nach Moskau zu entsenden.
„Wir werden weder den Text ändern, noch mit einem neuen Lied antreten – wir gehen nicht nach Moskau“, kam die klare Aussage aus Georgiens Hauptstadt Tiflis. Dem Lied war vor Wochenfrist von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) die Teilnahme am Eurovision Songcontest versagt worden. Die politische Aussage des Songs sei – gerade in Hinblick auf den Austragungsort Moskau – zu eindeutig, handele es sich bei dem Sängerwettstreit doch um eine unpolitische Veranstaltung. Kachaber Ziskaridse, Produzent der georgischen Interpreten, bestritt indes, dass der Song diese unterstellte politische Aussage habe.

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