Konzerte & Party

The Glasshouse Filmkonzert

The-Glass-HouseRund 25 Jahre ist es her, seit Danielle de Picciotto New York hinter sich ließ und nach Europa zog. In ihrer Wahlheimat Berlin hat sie die Metamorphose der Stadt seither aus der Underground-Perspektive begleitet: als Clubmacherin, bildende Künstlerin, Kuratorin und Musikerin, oft gemeinsam mit Szene-Prominenz wie Gudrun Gut, Dr. Motte oder den Einstürzenden Neubauten, mit deren Bassmann Alexander Hacke sie verheiratet ist.

Das jüngste Gemeinschaftswerk des Künstlerpaars ist ein Live-Konzert zu einem 45-minütigen Experimentalfilm der Amerikanerin. In „The Glasshouse“ greift sie Erinnerungen an ihren Abschied aus New York anno 1986 auf; Schauplatz ist ein mysteriöser Ort, an dem sich die Protagonistin unter der Gästeschar einer sonderbaren Dinnerparty wiederfindet. Die Szenen montiert sie nach Art von Stummfilm-Surrealisten wie Luis Buсuel oder Guy Maddin und unterlegt sie als Erzählerin aus dem Off. Alex Hacke und Paul Browse von den Sheffields Industrialpionieren Clock DVA steuern  bei – passend zu Picciottos damaligem Reiseziel: West-Berlin vor dem Mauerfall.     

Text: Ulrike Rechel


The Glasshouse, Filmkonzert mit Danielle de Picciotto, Alexander Hacke, Paul Browse
im .HBC,
Do 1.3., 21 Uhr, AK: 12 Ђ

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