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Großer Gewinner bei den Grammys: Sam Smith

Sam Smith: In The Lonely Hour

Sam Smith ging mit vier Awards als großer Sieger aus der 57. Grammy-Verleihung am 8. Februar 2015 im Staples Center in Los Angeles hervor. Der ebenso wie Beyonce und Pharrell Williams sechsfach nominierte Künstler gewann den renommierten US-Musikpreis in den Kategorien Record Of The Year und Best Pop Vocal Album mit „In The Lonely Hour“, Song Of The Year mit „Stay With Me“ sowie als Best New Artist.
Beyoncй und Pharrell Williams kamen auf je drei Preise, ebenso wie Beck, der mit „Morning Phase“ unter anderem den Grammy für das Album Of The Year holte und dabei zumindest in dieser Kategorie Sam Smith, Beyonce und Pharrell Williams, aber auch Ed Sheeran ausstach. Auf drei Grammys kam auch Rosanne Cash mit dem Song „A Feather’s Not A Bird“ beziehungsweise dem Album „The River & The Thread“.
Zwei Grammy-Awards gingen auch an Produktionen mit deutscher Beteiligung: So war die Violinistin Hilary Hahn mit ihren gesammelten Zugaben „In 27 Pieces – The Hillary Hahn Encores“ für das Universal-Music-Klassiklabel Deutsche Grammophon im Bereich Kammermusik erfolgreich. Und in der Kategorie Beste Opernproduktion ging der Grammy an das jpc-Label CPO, das in Kooperation mit dem Boston Early Music Festival zwei barocke Opern von Marc-Antoine Charpentier veröffentlichte, die „Couronne De Fleurs“ und das von der Grammy Academy ausgezeichnete „Descente d’Orphйe Aux Enfers“.
Leer ging derweil Robin Schulz aus, der sich mit seinem Remix von „Waves“ von Mr. Probz in der Kategorie Best Remixed Recording/Non-Classical dem Tiesto-Remix von „All Of Me“ von John Legend geschlagen geben musste.
Ebenfalls ohne Auszeichnung blieb die dreifach nominierte Taylor Swift; nur Max Martin, als Produzent des Jahres ausgezeichnet für seine Arbeit mit Jessie J, Ariana Grande, Katy Perry und eben Taylor Swift („Shake It Off“) ließ ein wenig Glanz auf die Künstlerin abstrahlen, die immerhin das in den USA am häufigsten verkaufte Album des Jahres 2014 gestellt hatte.
Auf immerhin zwei Awards brachte es derweil der US-Künstler Jack White, der mit seinem Album „Lazaretto“ im Bereich Best Rock Performance erfolgreich war und mit seinem Label Third Man Records als einer der Art-Direktoren für die Box „The Rise & Fall Of Paramount Records, Volume One (1917-27)“ einen Preis erhielt.
Eine kleine Überraschung gab es schließlich in der Kategorie Best Dance/Electronic Album, die Aphex Twin mit „Syro“ für sich entscheiden konnte.
Eine Liste aller Grammy-Sieger 2015 gibt es auf den Onlineseiten der Recording Academy.

Quelle: MusikWoche

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