Konzerte & Party

Hamburg macht\s richtig

Hamburger HafenWäre das nicht auch mal ein Modell für Berlin? Insgesamt rund 150.000 Euro stellt Hamburgs Kultursenatorin Karin von Welck zur Verfügung, um auch kleinen Clubs in der Hansestadt die Existenz zu sichern. Diese sei durch die angekündigte Erhöhung der GEMA-Gebühren in Gefahr und soll nun dadurch gesichert werden, dass der Senat die Gebühren an die Musikverwertungsgesellschaft rückwirkend zum 01. Januar 2008 übernimmt. Auch zukünftig sollen für Clubs mit einer Kapazität von weniger als 1.000 Besuchern und mehr als 24 Konzerten im Jahr die GEMA-Gebühren übernommen werden.
Karsten Schölermann, Präsident des Klub-Kombinats und Betreiber des „Knust“, begrüsste die Entscheidung: „Wir freuen uns sehr, dass endlich ein transparentes Fördermodell für Hamburgs private Musikbühnen entstanden ist.“
Das Geld kommt somit auch alteingesessenen Club wie z.B. dem Molotow an der Reeperbahn zugute. Die Betreiber der Live-Club-Instanz hatten sich noch vor einem Jahr gezwungen gesehen, zum Erhalt der Location zu Spenden aufzurufen.

Foto: Jerzy Sawluk, www.pixelio.de 

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