Konzerte & Party

Hans am Felsen im Interview

Hans am Felsen

Nach dem Tod des Bassisten Tschaka im Jahre 1999 lag die Band auf Eis. Wir sprachen mit Hans am Felsen über die Reunion.

tip Am 20. Juli spielt zum ersten Mal seit 15 Jahren. Wie kam es zur Re-Union?
Julia Re-Union? Wir hatten doch nur eine kreative Pause… Im Ernst: 1999 starb unser Bassist Tschaka, das bedeutete für uns erst einmal das Ende der Band.

tip Das heißt, es stand gar nicht zur Debatte, ihn zu ersetzen?
Julia Nein.
Cowboy
Darauf hatten wir keine Lust, das hat uns alle sehr getroffen. Für uns bedeutete es das Ende von Hans am Felsen. Aber jetzt wollen wir es noch einmal wissen.
Stefan Die eigentliche Idee kam von dem Veranstalter der Force Attack. Die wollten ein Highlight und dann kamen die auf die Idee, Hans am Felsen zusammenzutrommeln. Und das fanden wir gut.

tip Also steht neben dem Schokoladen-Gig noch ein Festivalauftritt an?
Stefan Nein, das Festival ist leider pleite. Das hat aber nichts mit uns zu tun.

tip Aber dafür gibt es eine Platte im September. Und zwar das Vinyl-Re-Release Eurer ersten CD. Ist die Set-List identisch?
Cowboy Nein! Wir haben Songs entfernt, mit denen wir nicht mehr leben können und Tracks hinzugefügt, die wir damals vergessen haben.

tip Welche Songs haben es denn nicht mehr auf die Platte geschafft?
Cowboy Ach, wirklich nicht gute.
Julia Wir kennen die gar  nicht mehr.
Cowboy „Ballisto“ und „Mein Kampf“. Die sind textlich überholt.

tip Hans am Felsen waren immer dezidiert politisch. Reizt es Euch, aktuelle Debatten textlich zu verarbeiten?
Cowboy
Alle reden über Snowden und die flächendeckende Überwachung. Wir haben das mit „Schutz“ schon vor 20 Jahren genau beschrieben. Ob neue Songs entstehen, wird man sehen.

Hans am Felsen, Schokoladen, Sa 20.07., 20 Uhr

Vinylvorbestellungen ausschließlich unter www.xn--hrsturzproduktion-zzb.com

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