Konzerte & Party

Harthof im Magnet

Harthof

tip Wie schon 2010 spielen Sie auch in diesem Jahr nur ein Konzert in Berlin. Warum machen Sie sich in der Heimat so rar?
Mateusz Stach?Je seltener man spielt, desto mehr Leute kommen und desto mehr freuen sie sich doch drauf.

tip Anfang des Jahres hatten Sie auf Ihrer Homepage verkündet, „2011 wird ein Harthof-Jahr“. Was hat sich denn bislang getan?
Mateusz Stach Wir haben viele Konzerte gespielt, endlich auch bei größeren Festivals auftreten dürfen, haben dort vor 5000 Leuten gestanden, Videos gemacht… Wir sind jetzt bei einem Label, veröffentlichen Singles. Das ist alles einen Schritt professioneller als noch letztes Jahr. Außerdem waren wir drei Wochen in München, um unser neues Album aufzunehmen, das im Januar erscheint.

tip Der Albumtitel „Zeig mir was Neues“ steht auch für ein neues Konzept. Warum wollten Sie das alte Funpunk-Image ablegen?
Mateusz Stach Das alte Image war für die alte Platte gut. Wir haben uns aber weiterentwickelt und nicht mehr diesen Teenie-Charakter, die bunten Farben und herzzerreißenden Lieder. Wir sind zukunftsorientierter.

tip Heißt das, Kritiker werden Ihnen künftig nicht mehr vorhalten können, Sie würden nur über Liebe singen?
Mateusz Stach Wir sind erwachsener geworden. Es zählen jetzt andere Themen. Natürlich haben wir die Kritik ernst genommen und umgesetzt, aber vor allem habe ich mir beim Texteschreiben vorher genau überlegt, was ich sagen möchte.

tip Und inwieweit passt das Motto „Zeig mir was Neues“ zu ihrer Musik? Deutsche Texte zu Pop-Punk sind ja wenig revolutionär.
Mateusz Stach Für uns ist die Platte was Neues. Früher hätten wir gesagt: „Oh Gott, wie kann man einen HipHop-Beat in einem Rocksong unterbringen?“ Aber es hat funktioniert. Es bleibt oft derbe und rau, ist aber eben jetzt auch mal ruhiger, jazzig und sphärisch.

Interview: Nadine Kleber

Harthof + C For Caroline + Leo hört Rauschen, Magnet, Sa 22.10., 20 Uhr, VVK: 8 Euro

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