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ACHTUNG! FÄLLT AUS KRANKHEITSGRÜNDEN AUS! Iggy Azalea im Bi Nuu

IggyAzalea_c_promoEs kann immer noch schnell gehen im Pop. Das sieht man daran, dass sich nur wenige Monate nach dem Berliner Auftritt von Nicki Minaj schon jüngere, artverwandte Konkurrentinnen zu Wort melden und eine Übernahme planen. Nach der jüngst mit dem Track „212“ aufgeschlagenen Azealia Banks buhlt nun auch Iggy Azalea kräftig um die Gunst des Publikums. Die blasse Blondine kommt aus der australischen Vorstadt und hat ein reichlich loses Mundwerk, das sie in ihren Raps gekonnt einsetzt. Vor einem Jahr fiel sie mit „Pu$$y“ gleich mal mit der Tür ins Haus, seitdem drehen alle nur noch durch, weil man glaubt, dass der weibliche Eminem gefunden ist. Mit ihrem ersten wichtigen Lebenszeichen, der EP „Glory“, wird dieser Vergleich nicht gerade entkräftet. „I kill pride, I hurt feelings, Click Clack, Bang Bang, we in da Murda Bizness“, lässt Azalea ihre Zweifler wissen.

Ihre männlichen Gäste T.I., Pusha T oder Mike Posner geben bloß Geleitschutz, in den meisten Stücken schmeißt Azalea die Show lieber alleine. Sie lässt sich auch nicht von einer Musik stören, die mit Synthesizer-Flächen belegt ist. Ein richtiges Album ist in der Mache und soll „The New Classic“ heißen. Weniger akzeptiert dieses neue Krawall-Luder nicht, deshalb wartet sie noch etwas damit. Soll sie aber ruhig tönen. Ab und zu ist es einfach nötig, dass jemand eine dicke Lippe riskiert und provoziert. Iggy Azalea, die privat piekfein Amethyst Amelia Kelly heißt und im Gegensatz zu ihrem öffentlichen Auftreten gut erzogen sein soll, wird das jetzt live in Berlin tun, zunächst in intimem Rahmen. Danach wird sie eine wesentlich größere Bühne brauchen, von der aus sie ihr Gift versprühen kann.

Text: Thomas Weiland

Iggy Azalea Bi Nuu, Mo 1.10., 21 Uhr, VVK: 18 Ђ zzgl. Geb.

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