Konzerte & Party

A?a im Kesselhaus der Kulturbrauerei

Asa

Sie ist in Paris geboren und lebt heute auch wieder dort. Aufgewachsen ist sie in Nigeria, dem Heimatland ihrer Eltern. Heute ist sie viel unterwegs, auch während der Tourneepausen. Nach Beendigung der Auftritte zu ihrem zweiten Album „Beautiful Imperfection“ reiste A?a von New York nach Los Angeles und machte auf dem Weg länger in Nashville halt. Auch in Berlin nahm sie sich zwischendurch ein Zimmer. „Ich wollte mich wieder auf das Wesentliche besinnen und das Gerede über die Charts und das Geschäft verdrängen. Es ging mir darum, zu den Ursprüngen meines Tuns zurückzukehren. Nur so kann ich als Sängerin glaubhaft sein“, weiß sie. Als A?a begann, an ihrem aktuellen Album „Bed of Stone“ zu arbeiten, war es für sie unumgänglich, sich mit dem Ernst des Lebens auseinanderzusetzen. Die Brutalität der Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria mache sie sprachlos, sagt sie. Mit dem Song „Satan Be Gone“ unternimmt sie einen Versuch, das Böse zu verscheuchen. Trotzdem hat sich A?a auch die Leichtigkeit bewahrt, die sie schon immer ausgezeichnet hat und die nicht vielen heutigen Künstlern auf dem Gebiet des Soul-Pop eigen ist. „Ich neige nicht zu radikalen Wechseln. Ich vertraue Ella Fitzgerald, Lauryn Hill, Erykah Badu und Angйlique Kidjo. Das sind Kolleginnen, von denen ich ein ganzes Leben lang lernen kann.“

Text: Thomas Weiland

A?a, Kulturbrauerei/Kesselhaus, Schönhauser Alle 36, Prenzlauer Berg, ?Mi 18.2., 21 Uhr, VVK: 28,20 Euro zzgl. Gebühr

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