Konzerte & Party

Initiative Musik fördert Bands

Maxime

 Die von der Bundesregierung im Oktober 2007 gegründete Fördereinrichtung für die Musikwirtschaft will den musikalischen Nachwuchs und die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern. Ein weiteres Ziel ist die Verbreitung von deutscher Musik im Ausland.Aufgrund der großen Nachfrage wurde schon für Anfang August die zweite
Förderrunde der Initiative Musik festgesetzt. Diesmal wurden für 13
Künstler und 2 Infrastrukturen Gelder in der Höhe von 228.000 Euro
bewilligt. Die Initiative unterscheidet zwischen der Künstlerförderung und der Strukturförderung. Das Programm Künstlerförderung unterstützt Künstler und Bands aus den Sparten Rock, Pop und Jazz. In der ersten Förderrunde wurden knapp 270 Anträge eingereicht, von denen 12 Projekte für das Förderprogramm ausgewählt wurden. Es wurden Einreichungen unterschiedliche Musikrichtungen berücksichtigt. Von der Berliner Jazz-Band Ofrin über den Songwriter Maxim bis zur Alternative-Rockband My New Zoo aus Nürnberg.
Die Gelder, die die Künstler bekommen, werden für die Produktion von Alben, der Auskopplung von Singles und für die Promotion verwendet.

Das Programm Infrastrukturförderug spezialisiert sich auf Förderung von Unternehmen und Institutionen der Musikwirtschaft. Dabei spezialisieren sie sich besonders Musikfestivals, die gerade für junge Nachwuchskünstler als Plattform dienen.
Unter anderem wurde das Nachwuchsfestival Young Generation Jazz und das Festival Club popdeurope ausgewählt.

My New Zoo

Darüber hinaus ist die Initiative Musik mit 4 Ständen auf der, vom 8-10.10.08 in Berlin stattfindende, Popkomm vertreten. Die Stände sollen vor allem ihr eigenes Programm vorstellen, aber auch anderen Förderer und Unternehmen, die die internationale Geschäftsverbindungen mehrere Länder verbessern wollen.

Die Initiative Musik GmbH ist mehr als eine Fördereinrichtung. Sie will auch die Strukturen der Musikwirtschaft verbessern und somit den Künstlern helfen voranzukommen und deutsche Musik auch international bekannt zu machen.

Text: Jana Ersfeld

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