Konzerte & Party

Jackson Browne im Admiralspalast

Jackson Browne

tip Auf Ihrem neuen Album findet sich ein fast 30 Jahre altes Stück. „The Birds Of St. Marks“ schrieben Sie, als Sie kaum erwachsen waren.
Jackson Browne
?Stimmt, mit 18. Es war die Zeit, als ich einen Trip mit zwei Freunden im Auto machte, von Kalifornien nach New York. Wir fuhren dreieinhalb Tage ohne Pause, 50 Dollar hatte ich in der Tasche …

tip In New York landeten Sie mitten in der Musik-Community, u. a. als Tourmusiker von Nico. War die Kunstwelt um
Warhols Factory nicht ein Kulturschock für einen jungen Westcoast-Boy?
Jackson Browne
Der Kulturschock war eher, dass die Leute alle so nett waren. New Yorker sind freundlich, keiner ätzt gegeneinander. Dort,  wo ich herkam, Orange County, war das anders. Wenn du dort mit langen Haaren rumgelaufen bist, hast du die Leute irritiert.

tip Sie können sich noch einfühlen in den jungen Jackson Browne?
Jackson Browne
Es sind die Songs. Wenn du Songs, die du mit 16, 17 geschrieben hast, die Jahre hindurch singst, bleibt dir die Person nah, die du warst.

tip Ihr Album strahlt eine Grundmelancholie aus, ist es für Sie heute schwieriger, politische Fragen zu thematisieren?
Jackson Browne
Es ist verdammt schwer, nicht nur für mich. Du wirst einerseits beschossen mit Informationen und Angeboten, damit es dir besser geht und du ein schönes Leben führen kannst. Gleichzeitig beobachtest du Umweltkatastrophen und Klimawandel. Um auf die Zusammenhänge eingehen zu wollen, reicht ein Song nicht aus. Dafür müsste ich ein Buch schreiben.

Interview: Ulrike Rechel

Jackson Browne, Admiralspalast, Friedrichstraße 101, Mitte, Mo 8.6., 20 Uhr, VVK: 38 Ђ zzgl. Gebühr

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