Konzerte & Party

Jackson Dyer im ://about blank

Jackson Dyer

Seiner Hipster-Frise (abgeschorene Seiten, Dutt auf dem Kopf) hat er sich inzwischen wieder entledigt. Passte auch nie zum natürlichen Wesen des Australiers. Die langen Haare fügen sich hingegen wunderbar zu sämtlichen Klischees, die so über Vagabunden existieren. Seit 2012 reist er mit seiner Gitarre durch die Welt, spielt in Parks, Bars oder auch mal auf kleineren Festivals. Im vergangenen Jahr unterstütze er die Berliner Indie-Folk Band Mighty Oaks auf ihrer Tour. Momentan schöpft er bei seinen Livegigs aus einem Fundus von zwei EPs; eine dritte ist auf dem Weg. Während die erste noch als leichter Songwriter-Folk mit kraftvollem, herrlich kratzigem Gesang beschrieben werden kann, lassen die späteren Songs einen Hauch Jazz in den Gitarren- und Drum-Arrangements sowie eine Prise Soul im Gesang erkennen. Die Rhythmik ist ausgefeilter, das Gesamtergebnis eigenständiger. Bei seinen Auftritten performt Jackson Dyer in der Regel mit Drum-Computer, Loop-Station und zwei Mikrofonen – eines im Clean-Modus, das andere mit Effekten belegt. Mehr braucht der Australier nicht, um eine angenehm melancholische Stimmung zu erzeugen.

Text: Henrike Möller

Jackson Dyer, ://about blank, Markgrafendamm 24C, Friedrichshain, Mo 31.8., 20 Uhr, 10 Euro zzgl. Gebühr

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