Konzerte & Party

Jamie Woon im Prince Charles

Jamie Woon

Kurz und knackig war er, der Post-Dubstep Hype aus dem Jahr 2011. Zwei Vertreter wurden dabei besonders gefeiert: James Blake und Jamie Woon. Während ersterer seinen mehrschichtigen, organisch wabernden Stilmix aus Soul, R’n’B und sanften elektronischen Klängen konsequent weiterführte, blieb es um letzteren erstaunlich ruhig. Erst im August dieses Jahres ließ Jamie Woon wieder von sich hören. Dem Post-Dubstep hat er abgeschworen. Nun springt der 32-Jährige auf die Funk-Welle auf, die Pharrell Williams anschob und Mark Ronson mit „Uptown Funk“ zum Höhepunkt trieb. Sein Album „Making Time“ ist eine versierte Neuinterpretation des Genres, die dessen traditionellen Kern mit R’n’B, Soul und Bedroom-Pop verknüpft und zwar auf eine Art, die der frickeligen, disruptiven Post-Dubstep-Machart durchaus nahekommt, nur mit dem Unterschied, dass die Spielmasse diesmal analog ist.

Text: Henrike Möller

Foto: Phil Sharp

Jamie Woon, Prince Charles, Prinzenstr. 85f, Kreuzberg, Mi 18.11, 21 Uhr, ausverkauft

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