Konzerte & Party

Jingo de Lunch: „Land Of The Free-ks“

Ringo de Lunch: Land Of The Free-ksMit ihrem eigenständigen Debüt „Perpetuum Mobile“ schafften die Kreuzberger 1987 den Brückenschlag vom Hardcore zum Hardrock, machten aber 1996 schlapp und fanden erst 2006 wieder zusammen, als Sängerin Yvonne Ducksworth aus den USA zurückkehrte. Abhanden gekommen sind ihnen seither beide Gitarristen, was auf dem ersten Album seit 16 Jahren aber Neuzugang Gary Schmalz gut wettmacht. Der spielt ein dumpf-gewaltvolles Brett, das bestens zum knurrenden Bass und den treibenden Drumbeats passt. Und er verzichtet dabei auf Gegniedel und Metal-Posen, welche Crossover-Acts heute so austauschbar machen. Die Jingos zimmern einen krachend-zielstrebigen Rahmen für den heiligen Zorn ihrer Sängerin, deren damals schon beeindruckendes Shouting noch an Präsenz und Sicherheit gewonnen hat.

Text: Hagen Liebing

tip-Bewertung: Hörenswert

Jingo de Lunch, Land Of The Free-ks (Nois-O-Lution/Indigo)

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