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Johnny Marr: The Messenger

Johnny Marr: The MessengerLange hat er sich vor diesem Album gedrückt. Jetzt fragt man sich: Warum eigentlich? Marr ohne Morrissey geht genauso wie Noel ohne Liam. Niemand kann ernsthaft erwarten, dass er sich als wortgewandter Dramenkönig versucht, aber grundsätzlich ist sein Gesang okay. In einigen Songs sind die Smiths nicht weit weg. Vor allem im feinen „New Town Velocity“ und im Titelsong hört man das brillant perlende Gitarrenspiel dieses Ausnahmekönners. Er ist aber auch bemüht, auf alte Einflüsse anzuspielen. Die Widerborstigkeit des Post-Punk passt nicht nur, sie zeigt auch Marrs Entschlossenheit zur neuen Chance.

Text: Thomas Weiland

tip-Bewertung: Hörenswert (5/6)

Johnny Marr, The Messenger (Rykodisc / Warner)

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