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Karneval der Kulturen 2016 endgültig gesichert

Karneval der Kulturen 2016 endgültig gesichert

Das Karnevalbüro und Piranha Arts – Von links: Stefanie Schatte (Karnevalbüro), Michael von Petrykowski (CEO Piranha Arts), Nadja Mau (Leiterin Karnevalbüro), Frank Klaffs (CEO Piranha Arts), Ruth Hundsdoerfer (Öffentlichkeitsarbeit Karnevalbüro).

 Nun ist es offiziell: Piranha Arts aus Kreuzberg ist ab sofort neuer Veranstalter des Berliner „Karneval der Kulturen“. Das bestätigt heute Paul Bräuer, Pressesprecher des internationalen Projektträgers und Musiklabels mit lokal-globalem Profil, nachdem das Berliner Abgeordnetenhaus die Finanzierung des Karneval der Kulturen für 2016 durch ihren Haushaltsbeschluss Ende letzten Jahres abgesegnet hat.
Damit wird umgesetzt, was die beteiligten Akteure während eines Konzeptdialogs zum Karneval der Kulturen im Herbst beschlossen haben. Piranha Arts genießt das Vertrauen sowohl der Umzugsgruppen als auch des Senats Dank seiner internationalen Expertise – u.a. als Veranstalter der führenden Messe für globale Musik ‚WOMEX‘ – sowie seines Berliner und Karneval-Know-Hows.
Piranha-Gründer Christoph Borkowsky gehört zu den ursprünglichen Ideengebern des Karneval der Kulturen und war jahrelang Präsident der Karnevals-Jury. Piranha veröffentlichte CDs für den Karneval und startete mit der „Langen Nacht der Soundsystems“ die Tradition der After-Parade-Parties.
Piranha-Vorstand Michael von Petrykowski ist seit dem ersten Jahr 1996 als Musiker beim Karneval der Kulturen aktiv. Er ist stolz darauf, neben Festivals wie den ‚Heimatklängen‘ oder aktuell den ‚Nächten des Ramadan‘, nun auch mit der Karnevalsorganisation Verantwortung für die Vielfalt in der Haupstadt zu übernehmen:
„Der Karneval der Kulturen macht auf freudvolle Art vor, wie ein friedliches Miteinander zwischen den Kulturen funktionieren kann. Wir alle brauchen dieses Fest der gelebten Integration für Berlin — gerade jetzt. Die jüngsten Finanzierungsverhandlungen zeigen, dass sich alle Beteiligten hierin einig sind. Piranha Arts bietet dem Karneval die Basis, sich selbst weiterzuentwickeln, indem wir unser internationales Netzwerk nutzen und unsere interkulturelle Kompetenz einbringen – die ist bei einer solchen Veranstaltung auch bei der Organisation bis hin zur Administration wichtig.“
Struktur und Organisationsteam des Karneval der Kulturen bleiben unter dem neuen Träger unverändert. „Das bestehende Konzept funktioniert, auch da herrscht für 2016 Konsens unter den Beteiligten und dem Senat.“, ergänzt Michael von Petrykowski.
Die Neuregelung ebnet nun den Weg nicht nur für die Planung des viertägigen Straßenfestes und des Karnevalsumzugs mit über 1,5 Millionen Besuchern, sondern sichert auch die Fortführung der stadtweiten integrativen Arbeit, die die Umzugsgruppen des Straßenkarnevals das ganze Jahr über leisten, so Nadja Mau, Leiterin des Karnevalbüros:
„Wir freuen uns, nun endlich auf allen Ebenen mit der Arbeit beginnen zu können. Die Zeit drängt inzwischen so sehr wie schon im vergangenen Jahr. Piranha Arts ist dem Karneval der Kulturen von Anfang an verbunden – die Karnevalsgruppen wissen, dass Piranha seit mehr als zwei Jahrzehnten interkulturelle Kompetenz in lokalen und internationalen Projekten beweist und fühlen sich auf ihrem Weg zu einer eigenen Trägergesellschaft gut aufgehoben.“
Die fernere Zukunft des weltweit in seiner Struktur und integrativen Kraft einmaligen Festes bleibt weiter offen. Sollten die noch bestehenden Finanzierungslücken im Budget für 2017 geschlossen werden, wie der Senat es bereits in Aussicht gestellt hat, so sind sowohl Piranha Arts als auch das Organisationsteam bereit, die neue Struktur im kommenden Jahr fortzuführen.

Quelle + Foto: Piranha Arts

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