Konzerte & Party

Klaus Hoffmann: Was fang ich an in dieser Stadt (1978)

Melancholisch, gnadenlos, scharfzüngig und auch poetisch: Der Chansonnier Klaus Hoffmann hat es geschafft, mit diesem Stück das sehr spezielle Berlin-Feeling nach dem heißen Herbst und kurz vor den Hausbesetzungen in Worte zu fassen. Die künstlich am Leben gehaltene Insel Berlin mit der Mauer rundherum. Man kann es sich kaum noch vorstellen – wohl auch deshalb lebt der gebürtige Berliner immer noch in der Stadt.
Beste Zeile: „Wie lange hält man dieses Kaff mit Antibiotika noch wach, wie lange wird’s noch dauern, bis sie wieder neue Trümmer bauen.“

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