Konzerte & Party

Konzert-Highlights im Januar 2026 in Berlin: 12 Musik-Tipps

Der zweite Abschied von Bushido, Neujahr mit Erobique und Berlins lustigstes Hip-Hop-Trio in der Columbia Halle: Wir zeigen euch 12 Konzert-Highlights im Januar 2026. Von Newcomer bis Weltstar: Diese Events solltet ihr in diesem Monat nicht verpassen.

PA69 spielen im Januar in der Columbia Halle.Foto: IMAGO/ Ralf Rottmann
  • Erobique (1.1.) Beim Neujahrskonzert im Festsaal Kreuzberg macht Erobique das, was er am besten kann: aus ein paar Akkorden und einer Basslinie einen Laden in Bewegung setzen. Zwischen Funk, Disco und viel Improvisation schiebt er Hooks nach, bricht sie wieder auf und kommentiert das Ganze charmant nebenbei. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Zah1de (2.1. + 3.1.) Vom Tanzstudio in der Mall auf die größten Bühnen der Stadt: Die junge Berliner Rapperin und TikTok-Sensation Zah1de erobert gerade mit charmanter Leichtigkeit die Musikwelt. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Bushido (12.1.) Mit düsterem Straßenrap wie „Vom Bordstein bis zur Skyline“ oder „Sonnenbank Flavour“ – plump, toxisch-männlich, in künstlichem Licht und künstlicher Bräune – ist er Teil einer Zeit, in der ein prolliger Style nicht ironisch gemeint war. Das Konzert in der Uber Arena ist der Auftakt seiner zweiten Arena-Tour. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Anna von Hausswolff (22.1.) Die schwedische Sängerin bewegt sich zwischen Goth und Art-Pop. Ihr Song „Stranger“ untermalte vor Kurzem das düstere Familienporträt und deutsche Oscar-Hoffnung „In die Sonne schauen“. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • PA69(23.1. + 24.1.) Berlins lustigstes Hip-Hop-Trio haut wieder auf die Kacke. Ihr neues Album heißt nicht umsonst „XXL“. Kleine Portionen und Bescheidenheit? Fehlanzeige! Seit 2020 trinken sie die deutsche Hip-Hop-Szene unter den Tisch. Chaotisch und unvorhersehbar fegt ihr „Biertornado“ durch die Columbiahalle. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Raye (24.1.) Spätestens seit dem viralen Hit „Where is my Husband“ ist die britische Soul Singer-Songwriterin in aller Munde. Nun bringt sie ihre beeindruckende Stimme und Live-Performance in die Uber Arena. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Ezra Furman (25.1.) „12 Songs, 12 Variationen des kompletten Kontrollverlusts“, so beschreibt Ezra Furman ihr zehntes Album „Goodbye Small Head“, das sie im Columbia Theater performen wird. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Ashnikko (27.1.)Die queer-feministische Provokateurin ging mit Bilie Eilish auf Tour und arbeitete mit Grimes zusammen. Auf TikTok ist sie jetzt schon ein Weltstar. Futuristische Outfits, bissige Lyrics, viel Sex und Empowerment – so sieht Hyperpop aus. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Earl Sweatshirt (27.1.) Er wurde mit Odd Future bekannt und hat sich als Rapper und Producer mit jazzigen Samples, verdrehten Beats und einem vielschichtigen, melodischen Flow eine eigene Nische gebaut. Spätestens seit „Doris“ gilt er als feste Größe im US-Hip-Hop. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Apache 207  (28.1.) Volkan Yaman alias Apache 207 setzt Maßstäbe im deutschsprachigen Hip-Hop, den er gekonnt mit Schmalz-Pop kombiniert. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Tortoise (29.1.) Die Chicagoer Band gilt seit den 1990ern als Wegbereiter des Post-Rock. Neun Jahre nach ihrem letzten Album melden sich Tortoise mit „Touch“ zurück. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Patrick Watson (31.1.) Die neue Platte des Kanadiers „Uh oh“ ist zerbrechlicher, zuweilen fast sakral wirkender Indie-Pop, der sich nahtlos an seine bisherigen Alben reiht. Weitere Infos und Tickets für das Konzert gibt es hier.
  • Nicht nur günstig, sondern sogar kostenlos: 12 Gratis-Tipps im Januar 2026 in Berlin. Was ist außer Konzerten los? 12 Highlights im Januar 2026 in Berlin, die ihr nicht verpassen dürft.

Berlin im Januar 2026

Das Jahr 2026 müsst ihr ohne die Liste der Peinlichsten Berliner und Berlinerinnen aus 2025 begrüßen. Denn wir wollen uns auf die positiven Neuigkeiten konzentrieren, von der die Stadt deutlich mehr zu bieten hat, als das grundrauschende Dauer-Gemecker und das aktuelle „Berlin is over“-Bashing erwarten lassen. Berlin ist natürlich nicht over, sondern das, was wir daraus machen. Im alten Westen eröffnen neue Clubs, junge Menschen führen traditionelle Kneipen, das Kino International und das Arsenal eröffnen im Frühjahr wieder. Es gibt neue Volksbegehren und ein früheres bringt uns Bäume und Kühle in die Stadt. Und woanders ist das Gras nicht grüner, sondern die U-Bahn genauso unpünktlich. In dem Sinne: Ein frohes 2026!

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