Lekker Muziek

Dutch Pop Nights

Bei den Dutch Pop Nights spielen Geheimtipps aus den Niederlanden

Manche unserer kleineren Nachbarn kennt man in Berlin musikalisch ganz gut. Nein, die Rede ist nicht von Brandenburg, sondern von Dänemark. Gleich zwei der größten dänischen Musikstars, die Kammerpop-Sängerin Agnes Obel und der queere Electro-Popper Asbjørn, leben seit einer ganzen Weile in Berlin und machen uns damit eine große Freude. Finden die uns so cool oder ist da was faul im Staate Dänemark? Sei’s drum, einen anderen Nachbarn kennen wir jedenfalls deutlich schlechter: die Holländer, äh, pardon, die Niederländer. Dabei spielen die Oranjes doch auch „Lekker Muziek“, wie sie sagen. Bei den Dutch Pop Nights machen drei Bands aus den Niederlanden eine Mini-Tour durch Deutschland, mit Abstechern in Hamburg, Köln und, logo, Berlin. Mozes And The Firstborn klingen in etwa so, als hätten die Arctic Monkeys Alternative Rock aus den 1990ern gefrühstückt.
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Der elektrisierte Songwriter Gosto wiederum hat ohrenscheinlich Gefallen an James Blake und auch an Radiohead gefunden. Und Joe Goes Hunting ist gar nicht so ein wilder Waidmann, wie sein Pseudonym verheißt, sondern spielt analogen Dream Pop. Wenn wir 2017 weiter fleißig am Schmelzen der Pole arbeiten, sind all diese tollen Leute in den Niederlanden bald landunter und müssen bei uns im Exil bleiben. Das wär’s doch.

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