Konzerte

The Kooks

The Kooks

Die dritte Platte „Junk of the Heart“ war eben genau das, was der Titel versprach: Herz-Schrott. Die vierte, von 2014, heißt „Listen“ und beweist, dass sich die vier Briten aus Brighton umgehört haben und für neuen Input offen sind – allen voran Front-Stimmungs­kanone Luke Pritchard. ­Genau: der, der seit „Seaside“ die Ts mit Vorliebe verschluckt und die Ps immer so schön knallen lässt. Dass sie britpoppige Mainstream-Melancholia können, wussten wir ja längst, war dann aber bald auch langweilig.
Für die neue Scheibe hat Pritchard den 25-jährigen HipHop­-Produzenten Inflo aus London angeheuert. Überhaupt ist jetzt Drummer Alexis Nuсez Teil der Band, von den Golden Silvers. All das hält, was es verspricht: Nie klangen The Kooks souliger und funkiger als jetzt. Live sind sie nach wie vor der Hammer. Der Juni-Gig im ­Heimathafen letztes Jahr war innerhalb weniger Tage ausverkauft. Jetzt geben The Kooks uns eine zweite Chance. Richtig so. Haben wir ihnen ja auch.     

Text: Stefan Hochgesand

Foto: Universal Music

Columbiahalle Columbiadamm 13-21, Tempelhof, Sa 7.2., 20 Uhr, ?VVK: 28 Ђ zzgl. Gebühr

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