Hit-Feuerwerk: Die Pet Shop Boys spielen in der Waldbühne

Heimspiel für die Pet Shop Boys, immerhin hat das erfolgreichste Duo Großbritanniens eine ganz eigene Beziehung zu Berlin. Seit Jahren teilen Neil Tennant und Chris Lowe eine Wohnung in der deutschen Hauptstadt, ihr in den Hansa Studios entstandenes Album „Hotspot“ von 2020 ist eine Liebeserklärung an die Spreemetropole – und vergangenes Jahr kämpften sie sogar für den Erhalt des Neuköllner Emmauswaldes.
Am 11. Juli spielen die Pet Shop Boys in der Waldbühne und danach zwei Mal im Huxleys
Im Westend dürften dann am 11. Juli All-Time-Favourites wie „It’s a Sin“, „What Have I Done To Deserve This“ und – natürlich – „West End Girls“ erklingen. Der Titel der Tour heißt nicht umsonst „Dreamworld: The Greatest Hits Live“. Große Hits haben die Pet Shop Boys auf jeden Fall genug. Seit ihrer Gründung 1981 haben die Synthpop-Pioniere immer wieder Pop neu gedacht. Ihre Videos revolutionierten das Musikfernsehen, ihre Outfits wurden zu Rüstungen und ihre Songs zu Hymnen. Ihr Sound ist immer aktuell geblieben, die Statements sitzen immer.
Keine Frage, die Pet Shop Boys sind die perfekte Pop-Band, was sie auch mit ihrem letzten Berlin-Konzert im Jahr 2024 erneut bewiesen haben. Im Sommer gibt es eine weitere Chance, Neil Tennant und Chris Lowe live zu sehen. Die historische Waldbühne wird eine Disco sein. Danach gleich zwei ganz besondere Highlights im deutlich kleineren Rahmen: Das legendäre Duo spielt zwei Raritäten-Shows im Huxleys mit Albumtracks, die nicht als Single veröffentlicht wurden, B-Seiten und Fan-Favoriten.