Konzerte & Party

„Lunatic“ von Greta Ida

Greta IdaWer das Album „Lunatic“ hört, kommt bei den zarten Indie-Pop-Klängen nicht auf die Idee, dass sich dahinter Greta Ida Csatlуs, die Stimme der Untoten, Deutschlands beliebtester Gothicband verbirgt. Zu leichtfüßig und beschwingt kommt das Ganze daher, mal mit 70er-Pop-Einflüssen, mal mit Folk- und Country-Einschlag, aber niemals düster oder gar schwer­mütig. „Die schönste Form von Gothic mache ich bereits mit Untoten“, erklärt Greta, „und ich hätte es als langweilig empfunden, solo das Gleiche zu tun.“ Und so hat sich das Untoten-Künstler­gespann Csatlуs/Line nach Budapest ins Studio aufgemacht, um etwas Neues zu wagen, wobei Kindheitserinnerungen an die Plat­­tensammlung von Gretas Tante mit Neil Young, Cat Stevens und Melanie eine nicht unwesentliche Rolle spielten. Mit dem Song „Budapest“ hat die Deutsch-Ungarin ihrer Heimatstadt dann auch gleich noch vor Ort ein kleines Denkmal gesetzt.

Text: Karin Hoog

Greta Ida, Lunatic (Soulfood/Sony)

Mehr über Cookies erfahren