Konzerte & Party

The Mars Volta im Huxleys

The Mars VoltaOmar Rodriguez-Lуpez und Cedric Bixler-Zavala machen schon seit Jugendtagen zusammen Musik – insgesamt seit nunmehr 18 Jahren. Angefangen hat alles mit dem Dub-Projekt De Facto, doch erste Ausrufezeichen setzte das musikalische Zwillingspaar zur Jahrtausendwende mit ihrer Band At The Drive In und dem Album „Relationship Of Command„.
Musikalische Differenzen mit dem Rest der Band (der teilweise unter der Bezeichnung Sparta weiter machte) führten damals mitten in einer laufenden Europatour jedoch zum Split und so seilten sich Rodriguez-Lуpez und Bixler-Zavala zu ihrem neuen Projekt The Mars Volta ab.
„Our sound is that we have no sound“, sagte Rodriguez einmal auf die Frage, welche Einflüsse die neue Band denn habe. In Wirklichkeit machen The Mars Volta einfach nur das, wozu sie Lust haben: Irgendwo zwischen Postpunk, Hardcore, Psychedelic, Jazz und Salsa. Klingt krude, passt aber trotzdem irgendwie zusammen.
Nach fulminantem Start und dem hoch gelobten „De-loused In The Comatorium„, bei dessen Aufnahmen kein geringerer als Rick Rubin (Johnny Cash, Gossip, Red Hot Chili Peppers) an den Produzenten-Reglern saß, wurde es ein wenig ruhiger um die Band. Die Nachfolger „Frances The Mute„, „Amputechture“ und vor allem „The Bedlam in Goliath“ verloren sich zu oft in minutenlangem Gefrickel und schier endlosen Improvisationsorgien.
Mit ihrem aktuellen Album „Octahedron“ sind The Mars Volta wieder zugänglicher geworden und hauen bei aller gebliebenen Individualität sogar den ein oder anderen mitsingbaren Refrain raus.

Text: Martin Zeising

The Mars Volta, Huxleys Neue Welt, Do 03.12., 21 Uhr

Mehr über Cookies erfahren