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Murderdolls

Murderdolls

Joey Jordison ist ein weiteres Beispiel für ein weitverbreitetes Phänomen unter Musikern unserer Zeit: Der Mann, der im Hauptberuf das Schlagzeug bei Slipknot malträtiert, scheint mit einer Band nicht ganz ausgelastet und so kommen nach Irrungen und Wirrungen, Bandumbesetzungen und -umbenennungen schließlich die Murderdolls dabei heraus.

 

Doch statt sich wie bei Slipknot hinter Maske und Schlagzeug zu verstecken, übernimmt Jordison bei seiner Zweitband Führungsaufgaben. So schreibt er nicht nur den Großteil der Songs des Debüts „Beyond The Valley Of The Murderdolls“, sondern steht auch am Bühnenrand und bearbeitet die Gitarre. Mit ihrer musikalischen Mischung aus Alice Cooper, den Ramones und The Misfits trafen die Mörderpuppen 2002 zumindest jenseits des großen Teiches durchaus den Geschmack der Massen.

Nach einer ausgedehnten Tour über zwei Jahre, wurde es um die Zweitkapelle von Joey Jordison jedoch eher still. Es war wohl doch genug zu tun bei Slipknot.
Mit dem tragischen Tod von Slipknot-Bassist Paul Gray zeichnete sich dann im Frühjahr 2010 eine längere Pause bei der Metal-Combo aus Iowa ab. Jordison beschloss, die Murderdolls wieder zu reaktivieren und schon Ende August 2010 stand die neue Platte „Women and Children last“ in den Regalen.
Noch immer setzt die Band auf eine gesunde Portion Horror neben ihrer Musik – so wie man es von Alice Cooper, Marilyn Manson oder auch Rob Zombie durchaus schon kennt. Im SO36 sollte man also durchaus auf Blut, Schweiß und Tränen im wahrsten Sinne der Worte gefasst sein.

Muderdolls, SO36, Mi 19.01., 21.00 Uhr

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