Konzerte & Party

Neue Supergroup: Superheavy

Micke JaggerAllein, wenn man den Namen der Band hört, könnte man es zunächst für einen Scherz halten: Nicht einmal irgendwelche billigen Hair-Metal-Bands aus den 1980er Jahren hätten es gewagt, ihr Oeuvre unter dem Namen Superheavy zu verbeiten. Liest man dazu noch die Besetzung der Band, die es nun als Superheavy angeht, ziehen sich zunächst skeptisch die Augenbrauen zusammen – unterschiedlicher könnten die musikalischen Ursprünge von Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger , Ex-Eurythmics Songschreiber Dave Stewart, Bob-Marley Sohn Damian Marley, Soul-Nachwuchs Joss Stone und dem indischen Komponisten A.R. Rahman („Slumdog Millionaire“) nicht sein.
Musikalisch scheint es bei dem Quintett jedoch sofort gefunkt zu haben, kündiugt die Plattenfirma doch für Freitag, den 16. September 2011 bereits das erste Album der Supergroup an. Innerhalb von nur einer Woche sollen die Musiker 22 Songideen auf den Tisch gelegt haben.
Mick Jagger sagte dazu: „Wir kamen zusammen und dachten wie gehen einfach ins Studio, werfen ein paar Ideen umher und schauen, was passiert und ob wir Spaß haben.“
Letztlich dauerten die Aufnahmen zum Album etwas mehr als 18 Monate, doch allein die Orte der Sessions lässt den Wunsch aufkommen, Teil von Superheavy zu sein. Auf der Liste stehen u.a. Los Angeles, Südfrankreich, Zypern, Miami, die Türkei, die Karibik und Chennai in Indien.
Die erste Single-Auskopplung des Debüt-Albums hört auf den Namen „Miracle Worker“ und soll ab Anfang Juli weltweit erhältlich sein. Der Einfluss von Damian Marley ist auf dem Stück unüberhörbar – es handelt sich um einen fröhlichen Sommersong mit starken Raggae-Tönen.
Eine Tour von Superheavy soll es laut Mick Jagger übrigens erst geben, wenn die Platte gut ankommt und sich ordentlich verkauft. Aber hat da eigentlich irgendjemand Zweifel dran?

Foto: Siebbi / Creative Commons Lizenz

Mehr über Cookies erfahren