Konzerte & Party

Neues aus der Berliner Clubwelt

Zu rauen, industriellen, acidgeladenen und kompromisslosen Vierviertel-Beats wird am 16. März ab 22 Uhr im Treptopolis (Rinkartstraße 18) gefeiert. Die Party besinnt sich dabei zurück auf die Wurzeln der Technobewegung und beschränkt sich, ganz im Sinne der 90er, auf das Wesentliche – nämlich die Musik. Wobei die verschiedenen Einflüsse von Techno, ob nun aus den USA, UK, ganz Europa oder eben Berlin, vereint werden sollen. Daher wohl auch der Titel der Party: It’s not where you’re from, it’s where you’re at! Weitere Infos gibt es bei Facebook und Resident Advisor.

Dem grassierenden Clubsterben fällt nun auch das Steinhaus zum Opfer. Das Prenzlauer-Berg-Urgestein muss nach 19 Jahren für ein Bürogebäude Platz machen. Der Vertrag wurde vom Vermieter bereits zum Ende letzten Jahres gekündigt und durch die aktuell laufende Räumungsklage wird nun bald endgültig Schluss sein. Am 20. April soll hier ab 23 Uhr mit der 19-Jahre-Steinhaus-Party ein allerletztes Mal gefeiert werden. Mehr Infos: www.steinhaus-berlin.de

Die GEMA verbreitet mit neuen Tarifen auch neue Verwirrung. Ab 1. April sollen nun nicht nur Clubs zur Kasse gebeten werden, sondern auch die DJs. Diese haben für jedes aufgeführte bzw. gespielte Stück Lizenzen zu erwerben, welche 13 Cent kosten – pro Stück! Dabei spielt keine Rolle, welches Lied gespielt wird, denn man kauft eine bestimmte Anzahl von Lizenzen für einen Abend. Eine neue Regelung zur Vervielfältigung, die zum Beispiel klassische Festplatten-Back-ups verbieten würde, lässt derzeit ebenfalls die Köpfe rauchen.

Das Stattbad Wedding (Foto) konnte in den letzten Wochen beweisen, dass es nicht nur ein Ort für Partys ist, sondern auch eine passende Kulisse als Kunstbühne bietet. So finden am 13. und 15. März Konzerte des An­dromeda Mega Express Orchestra statt. Die 18 jungen Musiker, welche alle in den unterschiedlichsten Stilrichtungen verwurzelt sind, lassen sich nur schwer in eine bestimmte musikalische Schublade stecken. Grob ist es irgendwo zwischen Jazz und Neuer Musik einzuordnen, denn dazwischen gibt es genug Platz. Um 20 Uhr geht es los. Weiteres unter: www.stattbad.net

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