Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

DubnoodlesJuhu, ein neuer Club in Kreuzberg! Über dem ehemaligen 103 in der Falckensteinstraße hat das Robert Redford eröffnet, das sich vorgenommen hat, nicht erst um zwei Uhr nachts mit der Party zu starten. Immer vor zwölf sollen dort „nur die bes­ten unter den Live-Acts zeitgenössischer Genres von minimalem Singer/Songwriter bis Dub-Step, Indie-Tronnix bis Skwee“ spielen. Am 13. Februar veranstaltet dort der kanadische Musiker Frivolous eine Party mit sich selbst, Paul Frick und Richard Zepezauer. Der Eingang ist über den Las­tenaufzug im Hinterhof zu erreichen.

Am selben Tag wird die Rundlauf-Party ein letztes Mal im Friedrichshainer Rosi’s stattfinden. Zum Abschluss kommt das Label noch mal zusammen und präsentiert feins­ten Deep House und einen zusätzlichen Free­style-Floor. Live gibt es Dubnoodles (Foto) zu hören, und als DJs sind Eltron, Qoop, m.path.iq und 2B Fuzzy dabei. Auf Wie­dersehen, Rundlauf.

Es wird ein ewig unbeantwortetes Geheimnis bleiben, warum in der Elektrobranche verhältnismäßig wenig Frauen musikalisch aktiv sind. Deswegen ist es umso erfreulicher, dass mit This Is Not A Disco Party eine neue monatliche Partyreihe in der Berghain-Kantine versucht, „so viel wie möglich weibliche Techno/House-DJs und Live-Performer zu promoten“. Los geht es Anfang März mit Dann Rush.

Man muss das pragmatisch sehen, wenn die Spree gefroren ist, gibt es mehr Platz zum Tanzen in der Stadt. Ein Rave on Ice gab es in Berlin auch in diesem Jahr. Nachdem die bassaffinen jungen Leute sich zunächst im Görli mit Schnee bewarfen, ging es Ende Januar mit Glühwein, DJ und Hotdogs auf die Spree. An die Rummelsburger Bucht kamen aber wohl nicht so viele Raver in Schlittschuhen. Es hat nämlich waagerecht geschneit. Und jetzt ist aber auch gut mit Wintersport.

Da der Potsdamer Platz anerkanntermaßen als unbel(i)ebtester Platz der Stadt gilt, kann wohl nur noch der gute alte Onkel Techno bei der Revitalisierung helfen. Im E4 Club, der im Blue-Man-Group-Theater beheimatet ist, fand letztens eine Techno-Party statt.

Verwunderte Gesichter gab es zur Wiedereröffung der wegen Umbaus geschlossenen Panoramabar, denn es war wohl eher eine Renovierungspause. Sichtbarste Neuerung: Aus dem Bild eines weiblichen Genitals ist ein männlicher After geworden.

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