Konzerte & Party

Neues aus der Clubwelt

Kiki Blofeld

Gleich vier Nächte am Stück feierte das My Name Is Barbarella seine Wiedereröffnung, und die Euphorie kam nicht von ungefähr. Im November musste der neue Club auf der Skalitzer Straße nach nur wenigen Wochen schließen, offenbar weil Auflagen der Behörden nicht erfüllt wurden. Ein Dйjа-vu-Erlebnis für die Betreiber, denen ein ähnliches Schicksal schon vor Jahren mit ihrer ehemaligen Tanzbar im Prenzlauer Berg, dem Tanzn Gehn, widerfuhr. Auch dieses musste wegen Anwohnerbeschwerden nach wenigen Wochen wieder schließen.

Gute Nachrichten fürs Sisyphos, die Zeiten der Wanderveranstaltungen wie zuletzt als Gast des Salon zur Wilden Renate sind vorbei, denn zukünftig kann wieder zu Hause in Lichtenberg gefeiert werden. Nach Umbauten hat das Bauamt grünes Licht gegeben, auch für Partys in der großen Industriehalle.

Über Stillstand kann man sich in den Clubräumen an der Neuen Promenade 10 nicht beschweren. Aus der ehemaligen Nobel-Diskothek Medias, wurde das Gang Bang, ein Technohouse-Club für vorwiegend schwules Publikum, auf Gang Bang folgte dann Bang Bang, ein Party- und Livekonzertort für Indie-Fans. Neu ist nun der Leeve Club eingezogen, der auf eine Mischung aus nicht kommerziellen Techno- und Minimalpartys, Sixties- und Liveshows setzt.
www.levee-club.com

„Ende eines Sommermärchens“ lautet die Überschrift eines Pressetextes der Clubkommission zur aktuellen Lage des Kiki Blofeld (Foto). Die Strandbar hat, wie zuvor schon die Bar 25 von gegenüber, ebenfalls die Kündigung erhalten. Das Grundstück ist Eigentum des Bundes und wurde an eine Investorengruppe verkauft, die noch in diesem Jahr mit dem Bau von Eigentumswohnungen an der Spree beginnen will. Die Ausschreibung des Geländes war übrigens keine öffentliche, Kaufangebote des Betreibers wurden nicht berücksichtigt.

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